Die Vorteile von Suchmaschinenwerbung.

Warum sich der Einsatz von Google Ads für Ihre Webseite lohnt.

Nachdem wir in einem früheren Beitrag bereits den Unterschied zwischen SEO und SEA (organische und bezahlte Suchergebnisse) erläutert haben, möchten wir heute gerne genauer auf Google AdWords eingehen. Für wen lohnt sich die Suchmaschinenwerbung? Welche Vorteile bietet sie und was muss beachtet werden?

Auch die neueste Umstellung im Branding von Google Adwords auf Google Ads wird in unserem Blogbeitrag kurz thematisiert.

Wann setzt man Google AdWords ein?

Wenn Sie auf Ihrer Webseite Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die potenzielle Käufer finden sollen, könnte AdWords für Sie interessant sein.

Heutzutage nutzen Verbraucher überwiegend Suchmaschinen wie Google, um sich über Produkte zu informieren, oder Problemlösungen und Antworten auf Fragen zu finden. Nur wenn man hier präsent ist, kann man auch diese Kunden für sich gewinnen.

Natürlich sollte man auch daran arbeiten, dass die eigene Webseite prominent in den organischen (nicht-bezahlten) Suchergebnissen erscheint, also klassische Suchmaschinen-Optimierung betreiben. Gerade in der Startphase einer Webseite kann das jedoch einige Wochen kontinuierlicher Arbeit in Anspruch nehmen.

Mit AdWords kann man sofort in den Suchanfragen sichtbar werden und erscheint im besten Fall sogar ganz oben auf der Seite. Das ist gerade für Unternehmen sinnvoll, deren Internetpräsenz noch neu ist und die deshalb noch nicht in den organischen Suchergebnissen aufgelistet sind. Aber auch für etablierte Seiten sind Neukunden-Gewinnung, Absatzsteigerung und stärkere Lokalpräsenz gute Gründe, AdWords einzusetzen.

Suchmaschinenwerbung: Zeit & Kosten

Der benötigte Geldaufwand kann bei AdWords variieren. Dies hängt vor allem von der Größe des Wettbewerbs ab. Firmen, die beispielsweise sehr spezielle technische Bauteile anbieten, zahlen für einen Klick auf ihre Anzeige meist nur ein paar Euro. Wenn man hingegen für den generischen Begriff „Bankkonto online“ geschaltet werden möchte, kann man durchaus damit rechnen 40 € für einen einzelnen Klick zu bezahlen. Es gilt also, je spezifischer der Suchbegriff, desto günstiger kann die AdWords Anzeige werden und umgekehrt.

Ebenso kann unterschiedlich viel Zeit in AdWords investiert werden. Während man auch mit einem frisch aufgesetzten Konto erste Erfolge erzielen kann, zahlt es sich aus, das Konto und die geschalteten Anzeigen kontinuierlich zu überwachen und zu optimieren. Idealerweise geschieht dies in einem wöchentlichen oder monatlichen Rhythmus.

Die Struktur von AdWords Konten

Ein Adwords Konto besteht aus mindestens einer Kampagne, welche wiederum aus mindestens einer Anzeigengruppe besteht. Jede Anzeigengruppe enthält Keywords – also Begriffe, für welche dann Anzeigen geschaltet werden. Bei der Zahl der Anzeigen sind dem Werbenden keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Anzeigentexte den Richtlinien entsprechen, wie z.B. der maximalen Länge.

Um ein solches Konto besser skizzieren zu können, nehmen wir das Beispiel eines Möbelhauses. Dieses vertreibt unterschiedliche Arten von Stühlen. Als Kampagnen können die Arten der Stühle definiert werden, z.B. Stuhl mit Armlehne, Stuhl ohne Armlehne, Barhocker. Als Anzeigengruppen für die Stühle mit Armlehne würden sich dann folgende anbieten: Stuhl mit Arm aus Stoff, Stuhl mit Arm aus Leder.

Natürlich gibt es aber keine feste Regel, wie ein solches Konto genau in Kampagnen und Anzeigengruppen strukturiert werden sollte. Dies ist immer vom Einzelfall abhängig.

Vor allem Einsteiger übersehen häufig, wie wichtig ein gut strukturiertes AdWords Konto ist, um Nutzern relevante Anzeigen zu zeigen. Denn nur damit holt man sich auch Personen auf die Seite, die tatsächlich an den angebotenen Produkten interessiert sind und gibt dabei nicht unnötig Geld für Nutzer aus, die eigentlich nach etwas ganz anderem suchen.

Vorteile von Suchmaschinenwerbung

Suchmaschinenwerbung bietet im Gegensatz zu anderen Werbekanälen – wie zum Beispiel Print – fünf große Vorteile, die wir Ihnen nun vorstellen und genauer erläutern werden.

Geringe Streuverluste

Bei passender Keyword-Schaltung werden die Anzeigen nur für relevante Nutzer geschaltet. Das heißt, eine Anzeige wird nur geschaltet, wenn die Suchbegriffe des Nutzers mit den vorab definierten Keywords für die Anzeigen übereinstimmen. In unserem Beispiel (siehe Bild) sucht der Nutzer nach einem günstigen Hotel in Berlin. Die Google AdWords Anzeigen liefern dazu passende Anzeigen, die genau das beinhalten.

Die Anzeigen liefern also für den Nutzer relevante Inhalte. Somit liegt ein Grundinteresse des Nutzers vor und man hat mit der Anzeige die Chance, diesen zu überzeugen und auf die eigene Website zu locken. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Print- oder Radiowerbung, bei welcher es deutlich schwieriger ist die genaue Zielgruppe mit einem bereits vorhandenen Interesse anzusprechen.

Zielgruppengenaue Ansprache

Durch Anzeigengruppen wird es ermöglicht, individuelle Anzeigentexte zu verfassen. Somit hat man die Chance, Zielgruppen genau anzusprechen. Im oben genannten Beispiel wird nach günstigen Hotels in Berlin gesucht und die Anzeige von KAYAK lockt u.a. mit „Spare bis zu 35%“. Damit wird die Anzeige sehr relevant für die Zielgruppe.

Außerdem gibt es die Möglichkeit eine geografische, sprachliche und zeitliche Segmentierung vorzunehmen. Es kann also optimal gesteuert werden wann eine Anzeige ausgespielt wird, wer die Anzeige zu sehen bekommt und welcher Anzeigentext ausgespielt wird. Im Beispiel unseres Möbelhauses bedeutet dies konkret: Ein Nutzer, der nach Stühlen mit Armlehnen sucht, sollte von uns keine Anzeige für einen Barhocker angezeigt bekommen.

Branding

AdWords-Anzeigen haben auch Branding-Effekte, unabhängig davon ob die Anzeigen geklickt werden oder nicht. Der Google-Studie Markenbekanntheit durch AdWords zufolge, steigt die Top-of-mind Markenbekanntheit dank AdWords Anzeigen (14,8%) um 80% im Vergleich zu Suchanfragen ohne Werbeanzeigen (8,2%).

Top-of-mind Awareness bedeutet, dass wenige bestimmte Marken eine führende Rolle im Kopf der Konsumenten spielen. Wenn Konsumenten nach einer Marke gefragt werden, die ihnen spontan zu einer bestimmten Produktkategorie einfällt, dann ist die zuerst genannte Marke für den Konsumenten top of mind. Das heißt, einen gewissen Branding-Effekt gibt es sogar gratis, denn bezahlt wird nur, wenn die Anzeige auch geklickt wird.

Kostenkontrolle

Google AdWords bietet Ihnen volle Kostenkontrolle durch die Möglichkeit, ein Tagesbudget festzulegen. Sie werden also immer nur maximal so viel ausgeben, wie Sie zuvor definiert haben. Diese Kosten können Sie jederzeit flexibel anpassen. Darüber hinaus können Sie die maximalen Kosten pro Klick auf eine Anzeige definieren. Somit können Sie festlegen, wie viel Ihnen im Einzelfall ein Klick auf Ihre Anzeige wert ist.

Erfolgsmessung

Google AdWords bietet die Möglichkeit jederzeit zu verfolgen, wie gut die Performance Ihrer Anzeigen ist. Somit können Sie unerwünschten Veränderungen entgegensteuern und das Budget entsprechend anpassen. Beispielsweise können Sie einsehen, welche Suchbegriffe die Nutzer eingegeben haben, die auf Ihre Anzeigen geklickt haben. Hat ein Nutzer einen für Sie unpassenden Begriff eingegeben, sollten Sie ihn auf die Liste der auszuschließenden Keywords setzen. Sonst verursachen die falschen Begriffe nur unnötig viele Kosten. Mehr zu möglichen Google AdWords Fehlern und auszuschließenden Keywords erfahren Sie in unserem anderen Blogbeitrag.

Darüber hinaus ist es von Vorteil mindestens eine Conversion zu definieren. Denn nur so sehen Sie auch, ob Ihre Anzeigen über den Klick auf die Webseite hinaus Erfolg verzeichnen. Wir erklären Ihnen in einem unserer anderen Blogbeiträge, was eine Conversion ist und warum sie für Ihre Webseite wichtig ist.

Google Ads ist das neue Google Adwords

Google hat Mitte 2018 verkündet, dass aus Google AdWords in Zukunft Google Ads werden würde. Schon lange wurde der bisherige Name häufig mit Google Ads abgekürzt, daher war dieser Schritt längst fällig. Die offizielle Umstellung im Branding auf den neuen Namen samt Logo (siehe Bild) erfolgte am 24.7.2018. Zu diesem Zeitpunkt änderte sich auch die URL von adwords.google.com auf ads.google.com.

Google AdWords wird zu Google Ads!

Wir hoffen dieser Einblick in Google AdWords war für Sie informativ.

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